6 Monate DS-GVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist nun seit einem halben Jahr wirksam und es gibt bereits umfangreiche Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Aber wie sieht es eigentlich bei den Aufsichtsbehörden aus? Hat sich hier etwas verändert? Wurden bereits Bußgelder verhängt? Wo liegen die Schwerpunkte bei der Arbeit? Im Rahmen der Sitzung des Erfa-Kreises Mainz / Koblenz am 16.11.2018 in Speyer standen 2 Mitarbeiter der rheinland-pfälzischen Aufsichtsbehörde Rede und Antwort. Dabei nahmen Sie auch Stellung zu der weit verbreiteten „Einwilligungswut“.

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Unvollständige Auftragsdatenverarbeitung

In einer Pressemitteilung vom 20.08.2015 hat die Bayerische Datenschutzaufsichtsbehörde verlauten lassen, dass sie in einem ersten Fall ein hohes Bußgeld gem. §§ 11, 43 Abs. 1 Nr. 2b BDSG wegen einer unvollständigen Auftragsdatenverarbeitung verhängt hat. Wer einen externen Dienstleister mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beauftragt, muss mit diesem einen schriftlichen Vertrag über eine sogenannte Auftragsdatenverarbeitung schließen. Dieses Erfordernis ergibt sich aus § 11 BDSG. Die Vorschrift schreibt eine Reihe von Einzelheiten vor, die zum Schutz der personenbezogenen Daten im Vertrag ausdrücklich festgelegt werden müssen.

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