Seminar „Best Practice im Datenschutz – von Erfahrungen lernen“ in Koblenz

Unternehmen müssen laut Gesetz einen Datenschutzbeauftragten bestellen, sofern mehr als 9 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Die Frage ist, wer diese Aufgabe wahrnehmen soll. Es kann nämlich nicht jeder beliebige Arbeitnehmer oder externe Berater zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Voraussetzung ist neben der erforderlichen Zuverlässigkeit, auch eine hinreichende Fachkunde.

Aufgrund der Fortentwicklung der technischen Anforderungen und auch der gesetzlichen Grundlagen ist es für die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter zwingend notwendig, regelmäßig an Fortbildungskursen teilzunehmen und auch schwierige Praxisfragen zu behandeln. Es können sich stets neue Problemstellungen ergeben, mit denen man nicht umzugehen weiß.

Im Seminar „Best Practice im Datenschutz – von Erfahrungen lernen“ berichtet Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Jan Morgenstern über die tägliche Arbeit eines Datenschutzbeauftragten in der Praxis. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung als externer Datenschutzbeauftragter bei verschiedenen Unternehmen kann er wertvolle Tipps geben.

Das Seminar richtet sich an Datenschutzbeauftragte und andere interessierte Personen, die mit dem Thema in ihrem Unternehmen konfrontiert sind. Die Teilnehmer erfahren die wichtigsten Punkte zu den anstehenden Neuerungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung und wie sie im Alltag mit praktischen Problemen umgehen können. Themen werden hierbei unter anderem der Umgang mit Verfahrensverzeichnissen, Personalakten und Videoüberwachung sein. Auch auf die aus der Anlage zu § 9 BDSG folgenden „8 Gebote des Datenschutzes“ wird näher eingegangen.

Das Seminar findet am 16.03.2017 in Koblenz statt.

Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.