Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (IHK)“ in Koblenz

Durch die zunehmende Digitalisierung und die daraus folgenden Problemstellungen ist das Thema Datenschutz mittlerweile in aller Munde. Trotzdem nehmen viele Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen noch immer nicht ernst genug. Im Falle von Datenschutzverstößen drohen neben einem nachhaltig geschädigten Ruf und Umsatzeinbußen spätesten mit Gültigkeit der Datenschutzgrundverordnung ab Mai 2018 hohe Bußgelder.

Sobald in einem Unternehmen 10 Personen ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sind, sieht das Bundesdatenschutzgesetz in alter und neuer Fassung die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten vor. Dieser prüft und überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf den Datenschutz und ist Ansprechpartner für die Betroffenen.

Es kann jedoch nicht jeder beliebige Arbeitnehmer oder externe Berater zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Voraussetzung ist neben der erforderlichen Zuverlässigkeit auch eine hinreichende Fachkunde.

Im Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (IHK)“ bringt Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Jan Morgenstern den Teilnehmern die relevanten gesetzlichen Grundlagen näher und zeigt die wichtigsten Aufgaben des Datenschutzbeauftragten im Unternehmen auf. Hierbei geht es vor allem um Aufgaben der Überwachung, Prüfung und Dokumentation.

Ein weiterer Schwerpunkt des Zertifikatslehrgangs sind die gesetzlichen Anforderungen an den technisch-organisatorischen Datenschutz und dessen Umsetzung in der Praxis. Hierbei wird insbesondere auf § 9 BDSG und die dazugehörige Anlage eingegangen.

Der Zertifikatslehrgang findet vom 19.02.2018 bis zum 23.02.2018 in Koblenz statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an der Zertifikatsprüfung der IHK teilzunehmen.

Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.